Interprofessionellen Palliativ-Basislehrgang erfolgreich abgeschlossen

Primarius Hoffer gratulierte Monika Jachs sehr herzlich

HOLLABRUNN – Monika Jachs, diplomierte Sozialarbeiterin des Palliativteams im Landesklinikum Hollabrunn, schloss die Ausbildung „Interprofessioneller Palliativ-Basislehrgang“ im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten erfolgreich ab.

Ziel dieses 14-monatigen, berufsbegleitenden Basislehrgangs war die Erarbeitung eines interprofessionellen, ganzheitlichen Betreuungskonzeptes. Dabei erfolgt eine besondere Berücksichtigung der physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Aspekte auf Basis aktueller ethischer und wissenschaftlicher Erkenntnisse. Zudem dient der Lehrgang der Vermittlung von Fachwissen sowie eines Grundverständnisses der Prinzipien und Standards von Palliative Care.

Neben der theoretischen Ausbildung, die in insgesamt acht Blöcke unterteilt war, war auch ein Praktikum zu absolvieren. DSA Monika Jachs leistete die 40 Praxisstunden beim mobilen Palliativteam und auf der Palliativstation im Universitätsklinikum Krems.

Im Zuge der Ausbildung schrieb sie gemeinsam mit ihrem Team eine Projektarbeit zum Thema „Förderung und Erhaltung der Resilienz des Palliativteams“. Resilienz ist die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen bestmöglich zu meistern. Dazu stellte die Gruppe ein hierfür konzipiertes Plakat für Aufenthalts-, Besprechungs- und Pausenräume vor, auf dem inhaltlich zusammengefasst war, was jede Einzelne bzw. jeder Einzelne beitragen kann, um sich im Team wohl zu fühlen und gut zusammenarbeiten zu können. So wird neben gut Bewährtem auch Verbesserungspotential ersichtlich, um sich damit bestmöglich auseinanderzusetzen zu können. Im Rahmen der Ausbildung wurde hierfür eine eigens entwickelte Skala zur persönlichen Selbsteinschätzung konzipiert, weiters wurden mögliche Lösungsansätze ausgearbeitet.

Inhalt der schriftlichen Arbeit war es herauszufinden, wie die Resilienz im Palliativteam gefördert und erhalten werden kann. Wer kann einen positiven Beitrag leisten und welche Möglichkeiten sind unter den heutigen Bedingungen überhaupt umsetzbar? Die Arbeit liefert einen wertvollen Einblick in dieses Thema. Einerseits werden Denkanstöße gegeben, andererseits werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, welche der Förderung bzw. dem Erhalt der Resilienz des gesamten Palliativteams dienen können.

DSA Monika Jachs über ihre Intuition gemäß dem Motto von Steve de Shazer, die sie zum Schreiben zu diesem Thema bewegt hat: „Wenn etwas funktioniert, mach´ mehr davon, wenn etwas nicht funktioniert, mach´ etwas anderes.“

Stv. Ärztlicher Direktor Primarius Dr. Franz Hoffer gratulierte im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesklinikums Hollabrunn sehr herzlich zur absolvierten Ausbildung.


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Stv. Ärztlicher Direktor Primarius Dr. Franz Hoffer gratulierte DSA Monika Jachs sehr herzlich zur absolvierten Ausbildung.

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