Klangwiege für den Flohhaufen

Flora beim Ausprobieren der Klangwiege.

HOLLABRUNN – Im „Flohhaufen“, der Kinderbetreuungseinrichtung des Landesklinikums Hollabrunn, ist seit Kurzem eine Klangwiege im Einsatz.

Die Klangwiege ist eine halbrunde Wiegeschale, die äußerst flexibel verwendet werden kann: in Liegeposition als Wiege, umgedreht als Kuppel, senkrecht als „Klangdusche“ oder mit einem Sitzeinsatz als Klangstuhl. An beiden Seiten mit jeweils 18 Saiten bespannt, können diese durch Zupfen oder Darüberstreichen zum Erklingen gebracht werden. Die Töne sind durch die ohrförmigen Löcher gut wahrnehmbar.

„Wird die Wiege sachte in Bewegung versetzt“, so Kindergartenpädagogin Christine Komarek, „kann dadurch der Entspannungsfaktor noch zusätzlich gesteigert werden.“

Die Kinder im „Flohhaufen“ nutzen dieses Klangmöbel sehr gerne. Sie liegen im Resonanzraum und können dabei besonders intensiv die Töne wahrnehmen. In dem Musikmöbel hören und spüren sie die Klänge mit dem ganzen Körper, wodurch diese als wohltuende Klangmassage empfunden werden. Das fördert die Körperwahrnehmung und Tiefenentspannung, gleichzeitig erfolgt dabei eine Verknüpfung von auditivem Reiz und Gleichgewichts- bzw. Orientierungssinn.

„Wir freuen uns, dass wir in unserer Kinderbetreuungseinrichtung neuerdings eine Klangwiege im Einsatz haben“, so Kaufmännische Direktorin Andrea Dankelmaier, BA, MA, MA. „Somit können wir den Wohlfühlfaktor für die Kinder des «Flohhaufens» noch zusätzlich steigern.“


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Flora beim Ausprobieren der Klangwiege.

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Landesklinikum Hollabrunn
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