Bei der Übung wurde das richtige Verhalten im Ernstfall realitätsnahe trainiert. Der Fokus bei diesem Übungsszenario lag auf der Evakuierung eines simulierten, intensivpflichtigen Patienten aus einem Patientenzimmer auf der Intensivstation. Als Patient fungierte eine Beatmungspuppe, die mit Beatmungsgerät und Perfusoren, d.s. Dosierpumpen zur kontinuierlichen Medikamentenverabreichung, versorgt war.
Unter fortlaufender, medizinischer Betreuung wurde der simulierte Patient in einen sicheren Brandabschnitt gebracht und mittels Sauerstoffwandanschlusses die Beatmung am Transportrespirator gesichert. Im nächsten Schritt erfolgte die Evakuierung mittels Drehleiter der Feuerwehr über die Terrasse der Chirurgischen Abteilung. Der „Patient“ wurde sicher zu Boden gebracht und konnte dann in weiterer Folge an den Rettungsdienst übergeben werden.
„Das Übungsszenario verdeutlichte die Komplexität bei der Evakuierung eines Intensivpatienten unter ständiger, medizinischer Versorgung. Dabei zeigte sich auch die enorme Bedeutung von gut abgestimmten Abläufen und wie wichtig es ist, die Schnittstellen zwischen Klinik-Personal und Freiwilliger Feuerwehr zu festigen“, betont Primarius Dr. Hans-Jürgen Bayer, Leiter der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Klinikstandort Hollabrunn.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Übungsszenarios profitierten von der praxisnahen Erprobung der Rettungswege und den veranschaulichten Rettungsmaßnahmen im Hinblick auf die Evakuierung des „Patienten“ aus der Gefährdungslage, denn im Ernstfall zählt jede Sekunde.
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v.l.n.r. DGKP Michael Arampatsis, Stv. Feuerwehrkommandant Max Zimmermann, Primarius Dr. Hans-Jürgen Bayer, DGKP Thomas Grubmüller, Feuerwehrkommandant Reinhard Oswald, Dr. Sabine Neudorfsky und Klaus Schober
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v.l.n.r. OÄ Dr. Dagmar Simonidesova und Paul Zimmermann beim Transport des simulierten Intensivpatienten mit der Drehleiter
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Klinikstandort Hollabrunn: Evakuierungsübung, um für den Ernstfall bestens gerüstet zu sein
